Wovon reden wir überhaupt?

Wer kennt sie nicht, die geselligen Stammtische, bei denen über die neusten tagespolitischen Themen geredet wird. Jeder meint etwas zu Wissen und das zum besten geben zu müssen. Doch wie so oft stoßen wir hier auf Gesprächspartner, denen plötzlich die Argumente ausgehen wenn es tiefer in die Materie geht?

So ist es zur Zeit auch beim Thema Finanzkrise. Täglich werden wir im Radio, Fernsehen und Zeitungen mit Unmengen an aktuellsten Informationen regelrecht überschüttet. Das Gerede über Ratingagenturen, Währungsfonds und Staatsanleihen kann einem aber auch wirklich Kopfzerbrechen bereiten.

Da ist es natürlich am einfachsten, gegen die Banker zu hetzen. Das Feindbild des raubtierkapitalistischen Schlipsträgers hat sich in unseren Köpfen schon derart festgesetzt, dasa wir diese Themen schon gar nicht mehr hinterfragen. Doch eine etwas differenziertere Haltung würde wahrscheinlich dem ein oder anderen nicht schaden. Die Zeit schrieb vor kurzem einen Artikel, in dem zur Abwechslung die Zusammenhänge dargestellt wurden. Wer also bei der nächsten Stammtischrunde mal nicht nur mit Halbwissen brillieren will, sollte diesem Link folgen.