Remember, remember the fifth of November

Remember, remember the fifth of November
The gunpowder, treason and plot.
I know of no reason why the gunpowder treason
Should ever be forgot.“

Wer Guy Fawkes war und was er getan hat wissen nur wenige. Aber trotzdem wird jeder von uns seinem Gesicht schon im Wirrwarr der medialen Reizüberflutung begegnet sein. Die erste Renaissance seiner Person erlebte er 2006 mit „V wie Vendetta“ in dem der Protagonist des Films eine Fawkes Maske trug. Aber erst durch das Anonymous Kollektiv, welche die Maske seines Abbildes als Symbol ihrer Bewegung nahmen, wurde er allgegenwärtig in den Augen derer, die ihn erwarteten.

Wer ist Anonymous? Was ist Anonymous? Das Anonymous Kollektiv hat seinen Ursprung in den tiefen ominöser Imageboards wie 4chan. Als lose Protestbewegung gegründet, vertreten sie das Ziel, die Menschen über Meinungsfreiheit und Individualität aufzuklären. Wachzurütteln. Und auf die wachsende Überwachung durch Staat und Wirtschaft aufmerksam zu machen. Es ist eine Bewegung ohne administrative Elemente, lose zusammenhängend und doch allgegenwärtig. Jeder kann ein Teil sein, der Wert auf die Rechte legt, die ihm zustehen.
Anonymous Flagge

Nacktscanner, Vorratsdatenspeicherung und biometrische Passbilder werden mit der Wahrung der öffentlichen Sicherheit legitimiert. Jedoch der Zugriff auf NATO Unterlagen, welche mit veralteten Mitteln gesichert wurden, sowie das Aufweisen von Sicherheitslücken bei Sony´s Spielenetzwerk werden als krimineller Akt denunziert.

Der arabische Frühling ist erst der Beginn einer Bewegung, deren Ausmaß wir heute noch nicht abschätzen können. Informationen können nicht mehr unter Verschluss gehalten werden. Politische Fehltritte können nicht mehr vertuscht werden. Und jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er weiterhin seine Privatsphäre zum öffentlichen Gut macht oder Anonym(ous) wird.

We are Anonymous.
We are Legion.
We do not forgive.
We do not forget.
Expect us!”

eriKKu

Shoppingtipps

Da in bestimmten Fällen Langeweile beim Shopping schon vorprogrammiert ist, hat sich unsere Redaktion 7 Möglichkeiten einfallen lassen, sich die Zeit etwas angenehmer zu gestalten:
1. Legen sie Kondompackungen in die Körbe anderer
2. Vertröpfeln sie Orangensaft auf dem Weg zur Toilette
3. Lassen sie M&M´s für sich zurücklegen
4. Spielen sie im Jagdbereich mit dem Messer und fragen sie den Verkäufer wo die Antidepressiva stehen
5. Verstecken sie sich in der Umkleidekabine und schreien sie: STICH! STICH DOCH ZU!
6. Gehen sie in die Umkleidekabine und rufen sie: „Hey, wo ist das Toilettenpapier?“
7. Gehen sie bei Durchsagen in die Fötalstellung und schreien sie: „Die Stimmen, die Stimmen sind wieder da!“
Viel Spass beim Ausprobieren!

eriKKu

Top News!

„Umsonst gebacken: Pustekuchen“
„Beförderung: Einfacher Dieb wird Räuber-Leiter “
„Überfordert: Geigerzähler verliert bei Opernaufführung den Überblick“
„Kirchendemo: Protestanten sind Katholiken“

Perpetuum Mobile

Eigentlich wollte die Tokioter Abwasserentsorgungsgesellschaft nur eine Lösung für die Entsorgung ihrer Endprodukte. Aber dem japanischen Sinn für Innovationen sind wohl auch unter der Gürtellinie keine Grenzen gesetzt.

So hat Professor Ikeda eine sehr unorthodoxe Methode entwickelt, um diese zu entsorgen. Ihm ist es gelungen, aus menschlichen Exkrementen eine Art Fleischersatz zu produzieren. Während seiner Untersuchungen unter dem Mikroskop ist ihm eine einwandfreie Proteinkonzentration aufgefallen. Beim Erhitzen werden sämtliche Bakterien abgetötet und nach Weiterbehandlung soll sich der „Shit Burger“ nicht mehr von handelsüblichem Fleisch unterscheiden lassen.

Unter ökologischem Aspekt betrachtet, ist es schon eine kleine Revolution, da der Ausstoß von Treibhausgasen verringert wird. Auch Vegetarier sollten hier ihre Chance auf ein deftiges Steak sehen. Nur die Ekelgrenze stellt für uns noch ein kleines Hindernis dar. Aber nach dem Bestseller „Feuchtgebiete“ und der nunmehr 11ten Staffel Big Brother sollte auch diese kein großes Hindernis mehr sein.

eriKKu

Schädliche Schadenfreude

Seit langem gab es nicht mehr so viele negative Schlagzeilen in den Medien wie jetzt. Ob das nun die Griechenlandpleite, Amokläufe oder Naturkatastrophen sind, alles wird lang und breit in den Nachrichten ausgeführt. Doch anstatt depressiv ihren Alltag zu fristen, neigen immer mehr Menschen zu ausgeprägter Schadenfreude. Hier mal ein paar Beispiele:

2.000 Personen gefällt der Amoklauf von Lörrach
Den Tod von Knut finden sogar über 5.000 Mitglieder gut
Etwa 10.000 Personen mögen die Kriegsverbrechen in Libyen
Über 20.000 Facebook-Mitgliedern gefällt Griechenlands Pleite
Die Kernschmelze in Fukushima finden sogar über 50.000 Personen gut

Also da fragt man sich doch, ob die ganze Facebook Community eine Bande schadenfroher Misanthropen ist? Die Zahlen sprechen traurigerweise für sich. Um diese These ein wenig zu untermauern zeigt ein beigefügter Link sorgfältig ausgewählte Reaktionen auf das Reaktorunglück in Fukushima.

eriKKu